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Pflegeversicherung Rentner


Rentner in der Pflegeversicherung

Rentner in der Pflegeversicherung | meine-krankenversicherung.de - Zwei Senioren sprechen miteinander im ParkWer als Rentner Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist, ist automatisch in der gesetzlichen Pflegekasse versichert. Privatversicherte Rentner müssen eine private Vorsorge treffen. Für die Beiträge zur Pflegeversicherung müssen Rentner allein aufkommen, ein Zuschuss wird nicht gezahlt.

Nach Einführung der Pflegeversicherung im Jahr 1995 trug zunächst die Rentenversicherung die Hälfte des Beitrags zur Pflegeversicherung.

Zum 1. April 2004 wurden die Modalitäten jedoch geändert und Rentner müssen allein für die Kosten aufkommen.


Diese Beiträge zahlen Rentner zur Pflegeversicherung

Bei gesetzlich versicherten Rentnern wird der Beitrag zur Pflegeversicherung zusammen mit den Krankenkassenbeiträgen von der Rente einbehalten. Rentner zahlen einen Beitragssatz von 2,35 Prozent Stand 2016). Ein Beitragszuschlag wird für Kinderlose erhoben, die mindestes 23 Jahre alt sind und nach 1939 geboren wurden. Rentner, die beihilfeberechtigt sind, zahlen den hälftigen Satz von 1,175 Prozent zur Pflegeversicherung, erhalten im Pflegefall dann auch nur die hälftigen Leistungen. Die andere Hälfte übernimmt der Dienstherr im Rahmen der Beihilfe.

Beiträge zur Pflegeversicherung müssen bei freiwillig versicherten Rentner auf alle Einnahmen entrichtet werden. Neben der gesetzlichen Rente zählen

  • Betriebsrenten
  • Renten aus Versorgungswerken
  • Riester-Renten oder
  • Pensionen
  • Mieteinkünfte
  • Kapitalerträge

zum beitragspflichtigen Einkommen. Dabei gilt die Beitragsbemessungsgrenze von 50.850 Euro jährlich (Stand 2016). Auf Einnahmen, die über diesen Betrag hinausgehen, müssen Rentner keine Beiträge zahlen.


Rentner in der privaten Pflegeversicherung

Privatversicherte Rentner müssen eine eigene Vorsorge treffen und sich privat in einer Kranken- und Pflegeversicherung absichern. Die Leistungen der Pflegeversicherung müssen dabei denen der sozialen Pflegeversicherung entsprechen. Da es sich hier lediglich um eine Grundsicherung handelt, ist eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll. Einige Anbieter lehnen einen Vertragsabschluss ab, wenn Versicherte älter als 65 oder 70 Jahre alt sind. Werden die Anträge angenommen, sind die Beiträge oftmals sehr hoch. Gerade bei Versicherten mit Vorerkrankungen kann der Abschluss einer Pflege-Bahr-Versicherung vorteilhaft sein. Hier gibt es keine Gesundheitsprüfung und die Anbieter müssen dem Aufnahmeantrag des Versicherten entsprechen. Erfüllt der Betrag gesetzliche festgelegte Bedingungen, erhält der Versicherte, sofern er selbst mindestens 10 Euro monatlich in den Vertrag einzahlt, eine staatliche Zulage in Höhe von 5 Euro monatlich, die direkt dem Vertrag gutgeschrieben wird. Ob sich die Pflege-Bahr-Versicherung tatsächlich lohnt, sollten Versicherte bei einem Vergleich mit ungeförderten Versicherungsvarianten prüfen. Dazu zählen

  • die Pflegetagegeldversicherung
  • die Pflegekostenversicherung
  • die Pflegerentenversicherung

Welcher Versicherungsschutz empfehlenswert ist, hängt von den Anforderungen des Versicherten ab. Wer Wert auf ein Pflegetagegeld legt, das zur freien Verwendung ausgezahlt wird, entscheidet sich für eine entsprechende Versicherung. Es wird eine tägliche Pauschale vereinbart, die der Versicherer im Pflegefall zur freien Verwendung an den Versicherungsnehmer auszahlt. Dabei wird in der Regel ein Tagessatz für die Pflegestufe III vereinbart, für die anderen Pflegestufen erfolgt eine prozentuale Auszahlung des Satzes. Die Pflegetagegeldversicherung ist für alle Versicherten zu empfehlen, die privat von einem Angehörigen, Freund oder Bekannten gepflegt werden. Zur Auszahlung der Beträge müssen keine Kostennachweise vorgelegt werden. Der Pflegebedürftige kann über das Geld verfügen und es nach eigenem Ermessen an die Pflegenden auszahlen.

Kommt eine Pflege durch Angehörige nicht in Frage, ist eine Pflegekostenversicherung eine gute Wahl. Die Versicherung zahlt nach Vorlagen von Rechnungen direkt an den Pflegedienst aus. Dabei kann entweder eine prozentuale Beteiligung an der gesetzlichen Pflegeversicherung vereinbart werden oder die Kostenübernahme bis zu einer bestimmten Höchstgrenze.

Die Pflegerentenversicherung ist im Vergleich zu anderen Varianten recht teuer, überzeugt jedoch mit hoher Flexibilität. Während der Laufzeit kann die Beitragszahlung unterbrochen werden, es kommt dann nicht zu einem Verlust des Versicherungsschutzes sondern zu einer Minderung der Leistungen. Vertraglich vereinbart wird eine Pflegerente, die im Pflegefall an den Pflegebedürftigen ausgezahlt wird. Die Höhe richtet sich nach der Pflegestufe. Anbieter der Pflegerentenversicherung sind private Lebensversicherer. Es werden nicht nur die vereinbarten Renten ausgezahlt, sondern auch die Überschüsse, die während der Laufzeit erwirtschaftet werden konnten. Bei einer schlechten Kapitalmarktlage mit einem geringen Zinsniveau kann der Versicherte allerdings nicht mit hohen Überschüssen rechnen.


Steigendes Pflegerisiko mit zunehmendem Alter

Rentner in der Pflegeversicherung | meine-krankenversicherung.de - Seniorenpaar schauen sich Unterlagen anWer als Rentner eine Pflegeversicherung als zusätzliche Sicherheit abschließen will, sollte die einzelnen Optionen genau prüfen. Sinnvoll ist es in jedem Fall, die Versicherungslücke durch eine zusätzliche Versicherung abzudecken. Schätzungen gehen davon aus, dass die Anzahl der Pflegebedürftigen bis 2020 auf etwa 2,83 Millionen ansteigen wird. Ein Grund liegt in der immer älter werdenden Bevölkerung. Das Bundesfamilienministerium geht davon aus, dass es im Jahr 2050 mehr als 9,1 Millionen Menschen in Deutschland geben wird, die mindestens 80 Jahre alt sind. Da mit zunehmendem Alter auch das Pflegerisiko steigt, ist die zusätzliche Absicherung als Erweiterung der gesetzlichen Pflegeversicherung auch im Rentenalter noch ratsam.