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PKV Standardtarif

Was ist der PKV Standardtarif?

Als Option für Kunden mit bereits seit längerer Zeit bestehenden Tarifen bietet die private Krankenversicherung (PKV) einen Standardtarif an. Er dient zum finanziellen Ausgleich, wenn der bestehende Tarif die momentane finanzielle Leistungsfähigkeit übersteigt.

Der Standardtarif ist für Personen eingerichtet, die bereits seit längerer Zeit privat krankenversichert sind.

Er gilt für Personen, die bereits vor dem Stichtag 1.1.2009 privat versichert waren und von ihrem regulären Tarif in eine günstigere Absicherung wechseln müssen.

Die Leistungen im PKV Standardtarif sind stark reduziert. Der Erstattungsumfang wird lediglich an den Leistungen aus dem 5. Sozialgesetzbuch orientiert, die allgemein für die gesetzliche Krankenkasse gelten. Teilweise liegt er darunter.

Darin eingeschlossen sind begrenzt Leistungen aus der psychotherapeutischen Behandlung. Jedoch ist die Sitzungsanzahl pro Jahr begrenzt, in der Regel auf maximal 25 Sitzungen.

Die Kostenerstattung für Arzneimittel, Medikamente und Hilfsmittel liegt bei 80% – die Differenz zahlt der Versicherte selbst. Bereits hier muss abgewogen und verglichen werden, ob ein alternativer Tarif bessere Konditionen bietet.

Wovon hängt die Höhe des Beitrags ab?

Der Beitrag im Standardtarif ist gesetzlich begrenzt und darf maximal das 1,5-fache des Höchstsatzes in der gesetzlichen Kasse betragen. Das gilt beispielsweise für Ehepartner, deren Einkommen insgesamt die Beitragsbemessungsgrenze nicht übersteigt.

Weitere Faktoren bei der Bestimmung des Beitrages sind:

  • Lebensalter bei Eintritt in den Standardtarif
  • Dauer der Vorversicherungszeit
  • bisherige Versicherungsleistungen, insbesondere Zusatzleistungen
  • das konkrete Versicherungsunternehmen, denn die Beitragshöhe wird individuell ermittelt
  • Zusätzlich zu den genannten Faktoren wirkt die vereinbarte Selbstbeteiligung auf die Höhe der kalkulierten Beiträge.

Abgrenzung zum Basistarif

Der Standardtarif ist eine Alternative zum Basistarif der PKV. Allerdings kann er nur von Versicherten genutzt werden, die vor 2009 schon privat abgesichert waren. Für alle anderen gilt für die gleiche Ausgangslage der Basistarif.

Abgrenzung zum Notlagentarif

Der Notlagentarif greift, wenn akute finanzielle Überlastung eine reguläre Weiterversicherung in der PKV verhindert. Der Standardtarif gilt grundsätzlich unbegrenzt und kann dauerhaft genutzt werden. Der Notlagentarif ersetzt nur deutlich reduzierte Behandlungskosten im akuten medizinischen Notfall, für Schwangere und mitversicherte Kinder. Fällt die Begründung für eine Absicherung im Notlagentarif weg, muss der Versicherte wieder in einen anderen Tarif aufgenommen werden.

Was leistet der PKV Standardtarif

Der Leistungsumfang im PKV Standardtarif ist reduziert. Die Erstattung von Behandlungskosten ist lediglich am Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen orientiert, erreicht aber nicht alle dort festgeschriebenen Therapie- und Arzneimittel-Kosten.

Dafür wird die Aufnahme von Ehepartnern in eine einzige Police möglich gemacht, wenn beide privat versichert sind. Auch hier muss der Versicherungsabschluss vor 2009 erstmals erfolgt sein. Liegt er später, steht bei geringerem Einkommen und dem Bedarf nach Kostenreduzierung nur der Basistarif zur Verfügung. Im Basistarif müssen beide Ehe- oder Lebenspartner separat versichert sein.

Neben den Leistungen aus dem Grundlagenkatalog der gesetzlichen Kassen, stehen im Standardtarif allerdings ergänzende Optionen zur Wahl. Dazu gehören die freie Arztwahl und die Erstattung von Honoraren bei Fachärzten.

Hinweis: Die Kostenerstattung bei Fachärzten ist im Standardtarif meist geringer gefasst, als in anderen Tarifen der PKV. Zugrunde gelegt wird die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) mit dem 1,8-fachen Satz und dem doppelten Satz für Behandlungen beim Zahnarzt nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ).

Nicht alle möglichen Therapieformen und Behandlungsmethoden werden darum in diesem Rahmen erstattet. Stehen besondere Behandlungen an, sollten PKV-Kunden im Standardtarif vorher mit dem Arzt darüber sprechen.

In den Leistungsumfang aus dem PKV Standardtarif kann eine Selbstbeteiligung integriert werden. Sie ist grundsätzlich Vertragssache, darf jedoch maximal bei 306 Euro im Versicherungsjahr liegen.

Wann brauche ich den Standardtarif

Der Standardtarif kann genutzt werden, wenn die aktuellen Beiträge die eigene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit übersteigen. Es sind jedoch weitere Hürden eingebaut – denn vor allem der Basistarif gilt als wirtschaftliche Ausweich-Option.

In den Standardtarif kann wechseln, wer älter als 55 Jahre ist und weniger verdient, als die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung vorgibt. Auch wer älter als 65 Jahre ist kann in den Standardtarif wechseln. In diesem Fall wird das Einkommen nicht berücksichtigt.

Achtung: Voraussetzung ist jedoch immer, dass der Vertrag mit der PKV bereits vor 2009 bestand. Sonst muss statt in den Standardtarif in den Basistarif gewechselt werden.

Kann ich den PKV Standardtarif wieder erweitern?

Der Versicherungsumfang im Standardtarif darf auch durch Zusatzversicherungen erweitert werden. Es sind jedoch in den allgemeinen Versicherungsbedingungen Ausnahmen formuliert. So dürfen beispielsweise keine Reise-Krankenversicherungen oder pauschale Auslandskrankenversicherungen dauerhaft zusätzlich zum Standardtarif gelten.

Auch die zusätzliche Versicherung von Krankentagegeld ist im PKV Standardtarif nicht erlaubt.

weitere PKV Standardtarife:

Der PKV Standardtarif stellt eine Ausweichlösung dar, wenn wirtschaftliche Sachzwänge drastische Einsparungen bei der Tarifgestaltung nötig machen.

Versicherte können die Absicherung im Standardtarif wieder beenden.

Ein weiterer Tarifwechsel kann erfolgen, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind bzw. die vor Eintritt in den Standardtarif versicherten Leistungen über einen anderen Tarif wieder Teil der medizinischen Absicherung werden sollen.

Tarifvergleich und angeschlossener Wechsel

Der Standardtarif stellt den oft günstigsten Tarif hauptsächlich darum dar, weil die Absicherung medizinischer Leistungen auf den Kern reduziert ist. Vor dem Wechsel sollte also geprüft werden, ob bei anderen – regulären – Tarifen nicht ebenfalls deutlich verbesserte Leistungen angeboten werden. Es lohnt sich in diesem Zusammenhang ein Tarifvergleich zum selektieren des nächsten angemessenen Tarifs. So kann ein Absinken in den Standardtarif möglicherweise umgangen werden.

Lohnt sich der Wechsel in den PKV Standardtarif?

Der Wechsel in den PKV Standardtarif kann nur dann erfolgen, wenn schon vor 2009 ein Vertag mit einer privaten Krankenversicherung bestanden hat.

Mit dem Übergang in den Standardtarif reduzieren sich zwar die Beiträge teils erheblich. Es werden jedoch auch die versicherten Behandlungskosten drastisch gekürzt. Je nach Versicherungsunternehmen liegen sie unter den Leistungen im Basistarif, die sich in der Regel am Grundlagenkatalog der gesetzlichen Kassen orientieren.

Der Wechsel in den Standardtarif lohnt sich also nur, wenn tatsächlich drastisch Beiträge gespart werden müssen und auf extra versicherte Leistungen verzichtet werden kann.

Wenn die Voraussetzungen für die Absicherung im PKV Standardtarif erfüllt sind, steht dem Versicherten theoretisch auch der Wechsel in den Basistarif offen. Teilweise sind auch hier noch starke Unterschiede bei der Beitragsberechnung vorhanden. Der Standardtarif ist oft deutlich günstiger.

Besonders vorteilhaft wird die PKV im Standardtarif für Ehepartner, wenn beide privat versichert sind. Im Rahmen des Standardtarifs kann eine vergünstigte Mitversicherung des Ehepartners vereinbart werden. Im Basistarif erfolgt diese Absicherung nicht.

Hinweis: Die günstigere Versicherung zu maximal 150 Prozent des Höchstsatzes der gesetzlichen Versicherer kann für Ehepaare nur dann erfolgen, wenn deren gesamtes Jahreseinkommen nicht die gesetzlich definierte Beitragsbemessungsgrenze überschreitet. Sie ändert sich jährlich.

Versicherungsleistungen deutlich reduziert

Der Wechsel lohnt sich nur dann, wenn der Verzicht auf weitgehende Leistungen aus dem bisher versicherten PKV-Tarif akzeptabel oder unumgänglich ist. Dabei spielt es eine große Rolle, wie umfangreich der bisherige Tarif versichert war und welche Einsparungen realistisch erreicht werden können.

Prüfen Sie die tatsächlichen Einschränkungen unbedingt vor einem Wechsel.