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Ratgeber selbstständige Tätigkeit


Was muss bei selbstständiger Tätigkeit in der privaten Krankenversicherung beachtet werden?

Ratgeber - selbstständige Tätigkeit | meine-krankenversicherung.de - Selbstständige Frau sitzt am Arbeitsplatz und telefoniertVor allem für Selbstständige hat die Absicherung in der privaten Krankenversicherung viele Vorteile. Sowohl bei den Leistungen als auch in der Beitragsgestaltung. Bei der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit entscheiden sich viele Kunden zur einer privaten Absicherung von Kosten für gesundheitliche Maßnahmen.

Abschluss gesetzlich vorgeschrieben

Jeder muss seine Krankheitskosten absichern – mindestens gesetzlich. Selbstständige haben die Möglichkeit der privaten Absicherung und können daraus einige Vorteile ableiten. Daneben müssen vor dem Abschluss oder auch vor dem Wechsel in die selbstständige Tätigkeit einige Voraussetzungen beachtet werden.

Versicherungspflicht in der Krankenvollversicherung

Sozialgesetzbuch 5 (SGB V) regelt u.a. die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Absicherung von Krankheitskosten. Demnach müssen alle Menschen krankenversichert sein. Und dafür stehen neben der Absicherung in der gesetzlichen Kasse private Versicherungsunternehmen bereit, die Leistungen und Kosten zur medizinischen Versorgung realisieren.

Die Versicherungspflicht betrifft die Krankenvollversicherung. D.h. alle Krankenversicherungen, die die grundlegende medizinische Versorgung abdecken in den Behandlungsbereichen:

  • ambulante Therapie
  • stationärer Aufenthalt
  • zahnmedizinische Behandlungs- und Ersatzleistungen

Diese Absicherungsgrundlage wird von vielen Kunden um zusätzliche Versicherungsleistungen ergänzt. Je nach Angebot und Aufbau der privaten Krankenversicherung sind diese Mehrleistungen entweder eingeschlossen in den Versicherungspolice, oder werden als gesonderte Krankenzusatzversicherung in den Versicherungsschutz integriert.

Das Besondere: Die Zusatzversicherung kann auch von Kunden der gesetzlichen Kassen abgeschlossen werden, wenn sonst keine Voraussetzungen zur Versicherung in der Krankenvollversicherung vorliegen. Für diese Zusatzversicherungen besteht keine Versicherungspflicht nach SGB V.

Die private Krankenversicherung kann vor diesem Hintergrund ohne Weiteres umfangreicher als Leistungen der gesetzlichen Kassen sein, und erfüllt trotzdem die Voraussetzungen nach SGB V. Um jedoch als Vollversicherung abgeschlossen werden zu können, muss der entsprechende Status beim Versicherungsunternehmen bestätigt werden.

Und auf der anderen Seite muss der Kunde die entsprechenden Voraussetzungen mitbringen:

  • Einkommen ausschließlich aus selbstständiger Tätigkeit
  • Einkommen über der gesetzlichen Mindesteinkommensgrenze zur Wahlfreiheit in der privaten Krankenversicherung

Die Versicherungspflicht hat Auswirkungen u.a. auf die Kündigungs-Prozeduren in der PKV. Das bisherige Versicherungsunternehmen darf eine Kündigung nur wirksam werden lassen, wenn rechtzeitig eine Mitteilung des neuen Versicherungsunternehmens über die Weiterversicherung vorliegt. Bei einigen Gesellschaften kann die Frist zur Vorlage bis zu 2 Monate betragen. Wird sie versäumt, kann das zeitweise zur Verdoppelung der Absicherung führen und damit zur Erhöhung von Kosten.

Pflege-Pflichtversicherung

Wer seine selbstständige Tätigkeit in der privaten Krankenversicherung abdeckt, muss zusätzlich (analog zu den gesetzlichen Kassen) die Pflege-Pflichtversicherung abschließen. Sie soll gesondert von den Aufkommen für Gesundheitskosten weitere Leistungen abdecken, die nicht primär mit der medizinischen Versorgung des Kunden, sondern im Rahmen einer Pflege-Bedürftigkeit für zusätzliche Kosten aufkommen.

Die Pflege-Pflichtversicherung ist Teil der Gesundheitskostenabdeckung und kann innerhalb der ersten sechs Monate nicht zu einem anderen Versicherungsunternehmen übertragen werden. Danach besteht auch bei der Pflege-Pflichtversicherung Wahlfreiheit.

Auch hier dürfen nicht die gesetzlich obligatorischen Pflichtversicherungen und die zusätzlich für jeden abschließbaren Pflege-Zusatzversicherungen verwechselt werden. Fast alle Zusatzversicherungen können ebenfalls von jedem – auch von in der gesetzlichen Kasse Versicherten – abgeschlossen werden. Sie sind gesetzlich nicht verpflichtend, wenngleich sinnvoll, und ihre Beiträge können losgelöst werden von der Pflichtversicherung.

Beim Wechsel der privaten Krankenversicherung muss die Pflege-Zusatzversicherung nicht zwangsläufig mit gewechselt werden.


Besonderheit bei der Absicherung selbstständiger Tätigkeit

Beiträge zur Krankenvollversicherung bei ausschließlich selbstständiger Tätigkeit müssen vollständig vom Selbstständigen entrichtet werden. Das gilt für die gesetzliche Absicherung ebenso, wie für die private Vorsorge.

Das hat allerdings den Effekt, dass Selbstständige bei Beginn ihrer selbstständigen Tätigkeit, aber freiwilliger Weiterversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung, zwar plötzlich wesentlich mehr zahlen – die Leistungen jedoch exakt gleich bleiben.

Hintergrund ist der Wegfall der Arbeitgeberleistungen. Im Angestelltenverhältnis zahlen Arbeitgeber und Angestellte die Beiträge zur Krankenversicherung anteilig. Bei Beginn selbstständiger Arbeit fällt der Arbeitgeberanteil weg. Der Selbstständige muss die vollen Beiträge selbst tragen.

Verbesserung der Beiträge in der privaten Krankenversicherung

Für viele geht der Einstieg in die Selbstständigkeit einher mit der Absicherung ihrer medizinischen Grundversorgung in einer privaten Krankenversicherung.

Die Beiträge werden in der PKV im Gegensatz zur Kassenabsicherung an den konkret vereinbarten Leistungen orientiert. Bei den gesetzlichen Kassen hängen sie vom Einkommen ab, setzen aber ein Mindesteinkommen voraus. Viele Selbstständige kommen hier am Beginn ihrer selbstständigen Tätigkeit in Probleme – denn das Mindesteinkommen wird auch dann zur Grundlage für die Beitragsberechnung herangezogen, wenn es in Wirklichkeit gar nicht erreicht wird.

In der PKV sind die Beiträge grundsätzlich an den Leistungen und vereinbarten Tarifen orientiert. Ihre Anpassung richtet sich nach den abgefragten Leistungen des jeweiligen Kunden und nach der wirtschaftlichen Gesamtlage des Versicherungsunternehmens, dass die Leistungsfähigkeit seiner Tarife (im Sinne einer Leistungsdeckung) gesetzlich garantieren muss.

Im Ergebnis haben Selbstständige in der Regel verbesserte Beiträge in der PKV zu erwarten, wenn man das direkte Verhältnis zum Einkommen und der Absicherung in einer gesetzlichen Kasse bewertet. Besonders wenn man das Steigerungsverhältnis im Vergleich zum Einkommen beachtet, schneidet die PKV häufig günstiger ab.

Erweiterte Leistungen

Mit der Absicherung in der PKV steigt für die Kunden in der Regel der Leistungsumfang. Tarife privater Versicherungsunternehmen bieten regelmäßig Mehrleistungen an. Sie ermöglichen eine gezielte Absicherung selbstständiger Tätigkeit den konkreten Anforderungen gemäß. So müssen unwahrscheinliche Risiken weniger zentral versichert werden, wenn sie dem Beruf und der Lebensgestaltung nicht entsprechen. Andere Risiken können entsprechend fokussiert werden.

Die erweiterten Leistungen beziehen sich allerdings nicht nur auf gezielte Einzelabsicherungen. Das Leistungsspektrum insgesamt wird in der Regel oberhalb der Basistarife angesiedelt und sichert die ambulante, stationäre und zahnmedizinische Versorgung bereits „im Normalfall“ mit verbesserten Behandlungsmethoden und ausgeweiteter Kostenübernahme ab.


Können alle selbstständigen Tätigkeiten privat krankenversichert werden?

Ratgeber - selbstständige Tätigkeit | meine-krankenversicherung.de - Ladenbesitzer steht in seinem Buchladen und lächeltFür die Absicherung in der privaten Krankenversicherung ist zunächst der Beschäftigungsstatus wichtig. Bezieht der Versicherte sein Einkommen aus einer selbstständigen Tätigkeit, kann er frei wählen, ob er sich freiwillig gesetzlich oder privat krankenversichert.

Die Art der selbstständigen Tätigkeit ist für die Absicherung nicht ausschlaggebend. Individuell sollte geprüft werden, wie die wirtschaftliche Perspektive und die Perspektive der Beschäftigung aussieht. Denn die Absicherung in der Krankenversicherung kann nicht beliebig zwischen privatem Versicherungsunternehmen und gesetzlicher Kasse gewechselt werden.


Selbstständige Tätigkeit als Nebentätigkeit in der privaten Krankenversicherung

Muss eine selbstständige Tätigkeit als Nebentätigkeit in der privaten Krankenversicherung gesondert behandelt werden?

Sie sind privat krankenversichert und wollen neben ihrer beruflichen Kerntätigkeit eine weitere Tätigkeit aufnehmen?

Hier ist die Art der Berufstätigkeit entscheidend. Grundsätzlich können Sie Ihr Einkommen aus verschiedenen Quellen beziehen, ohne, dass das Auswirkungen auf die Absicherung in der privaten Krankenversicherung hat.

Die Nebentätigkeit kann allerdings Auswirkungen auf Ihre Versicherungspflicht haben. Wenn es sich um eine versicherungspflichtige Tätigkeit im Sinne eines Angestelltenverhältnisses handelt, muss mit Arbeitgeber und Versicherungsunternehmen geklärt werden, wie der Krankenversicherungsstatus mit Aufnahme der Nebentätigkeit beeinträchtigt wird.

Tritt mit Aufnahme der Nebentätigkeit die gesetzliche Versicherungspflicht ein, kann es zum Ende der Absicherung in der privaten Krankenversicherung kommen. Die konkrete Einzelsituation muss hier bewertet werden.

Sonderfall Dozententätigkeit

Wenn Sie neben Ihrer selbstständigen Tätigkeit als Dozent arbeiten, wird Ihre Arbeit meist über Honorarverträge entgolten. Honorarverträge wirken nicht grundsätzlich in ein Angestelltenverhältnis hinein und können ergänzende Einkommensquellen bilden, ohne, dass sich der gesetzliche Status vor dem Hintergrund der Krankenversicherung ändert.

Allerdings kann eine Dozententätigkeit auch als nebenberufliche Anstellung organisiert werden. In diesem Fall ist die Auswirkung auf die private Krankenversicherung zu beachten und sollte mit dem Arbeitgeber und dem Versicherungsunternehmen geklärt werden.

Angestelltenverhältnis und selbstständige Tätigkeit in der Nebentätigkeit: Hinweise für die private Krankenversicherung

Wenn Sie auf Grund Ihres Einkommens privat krankenversichert sind und eine selbstständige Tätigkeit als Nebentätigkeit ausüben, hat das zwar in der Regel steuerliche Auswirkungen, aber keine auf den Versicherungsstatus. Natürlich sollte im Vorfeld der Nebentätigkeit diese Frage mit dem Arbeitgeber und dem Versicherungsunternehmen im konkreten Fall geklärt werden.

Sind Sie gesetzlich krankenversichert und wollen eine selbstständige Tätigkeit als Nebentätigkeit ausüben, müssen Sie das Einkommen zwar Ihrer Krankenkasse anzeigen, aber Sie müssen keine private Krankenversicherung für die Nebentätigkeit abschließen.


Diese Auswirkung hat eine selbstständige Tätigkeit auf die private Krankenversicherung

  • Wahlfreiheit
    Sie treten mit Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit in die Wahlfreiheit zur Krankenversicherung ein. Sie können fortan selbst wählen, ob Sie als freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Kassenabsicherung bleiben, oder ob Sie ihre zukünftigen Aufwendungen für die Gesundheitsversorgung in einer privaten Krankenversicherung abdecken wollen.Das Gesetz schreibt die Absicherung in einer Krankenvollversicherung vor. Sie muss alle anfallenden grundsätzlichen medizinischen Kosten decken. Allerdings ist nicht vorgeschrieben, welcher Art (privat oder gesetzlich) diese Grundabsicherung sein muss.

 

  • Verbesserte Einstiegstarife in die private Krankenversicherung
    Besonders zu Beginn einer selbstständigen Tätigkeit können Kunden der privaten Krankenversicherung häufig von vergünstigten Einstiegstarifen profitieren. In besonderen Angeboten werden anfängliche Berufsphasen sogar mit verbesserten Beiträgen begleitet, die später angeglichen werden. Für Selbstständige, deren Einkommenserwartung in gewissem Rahmen planbar ist, bieten diese Tarife eine zusätzliche Verbesserung. Das gilt bspw. für Ärzte, Anwälte oder Notare.

 

  • Wegfall aller Beiträge in die gesetzliche Kasse nach Mindesteinkommensgrenze
    Die vollen Beiträge für die gesetzlichen Kassen entfallen. Die Mindesteinkommensgrenze ist nicht mehr für die Beitragsberechnung ausschlaggebend. Es zählen konkrete Leistungen im Tarif, allgemeine Krankenversorgungskosten des Versicherungsunternehmens und Kosten in der medizinischen Versorgung allgemein.Das betrifft auch die Absicherung in der Pflegepflichtversicherung. Sie wird ebenfalls privat sichergestellt.

Können die Beiträge zur privaten Krankenversicherung im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit von der Steuer abgesetzt werden?

Als Ausgaben zur Vorsorge sind Beiträge in der privaten Krankenversicherung steuerlich abziehbar. Der Umfang richtet sich nach den Leistungen und den von der Grundleistung abweichenden Zusatzleistungen. Bei selbstständiger Tätigkeit sind generell alle Betriebsausgaben wichtig. Hierein zählt der Rahmen der Absetzbarkeit.

Beiträge zur gesetzlich vorgeschriebenen Pflege-Pflichtversicherung können in voller Höhe steuerlich geltend gemacht werden.


Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung nach Ende einer selbstständigen Tätigkeit

Vor Erreichen der Altersgrenze von 55 Jahren kann unter bestimmten Umständen ein Wechsel zurück in die gesetzliche Absicherung erfolgen.

  • Rückkehr in eine Angestelltenverhältnis
    Der Beginn eines Angestelltenverhältnisses, in dem die Jahreseinkommensgrenze für die Absicherung in der privaten Krankenversicherung nicht erreicht wird, ermöglicht einen Wechsel ins gesetzliche Kassensystem. Der Wechsel der Versicherung muss dem aktuellen Versicherungsunternehmen rechtzeitig angezeigt werden. Es darf den Vertrag erst lösen, wenn eine Anschlussversicherung vorgelegt wird.
  • Familienversicherung
    Fällt das Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit ganz oder zum wesentlichen Teil weg, kann der Versicherte in eine ggf. beim Lebenspartner bestehende Familienversicherung einer gesetzlichen Kasse eintreten. Voraussetzung ist die Geringfügigkeit des Verdienstes.

Ist es sinnvoll, Tarife zu optimieren?

Ratgeber - selbstständige Tätigkeit | meine-krankenversicherung.de - Frau wird freundlich beratenDie Unterschiede im Vergleich zur gesetzlichen Kasse in der privaten Krankenversicherung groß. Der Vergleich lohnt besonders bei selbstständiger Tätigkeit, um Kosten und betriebliche Ausgaben optimal zu gestalten.

Ein Vergleich ermöglicht zudem eine optimale Anpassung der Versicherung innerhalb eines breiten Spektrums möglicher Optionen und individueller Anforderungen.

Mit regelmäßig möglichen Tarifwechseln und dem Abschluss von Optionstarifen ist die Optimierung ein wirkungsvollen Instrument für eine dauerhaft leistungsfähige private Krankenversicherung.