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Beitragserhöhung


Welche Bedeutung hat die Beitragserhöhung in der privaten Krankenversicherung

Meine Krankenversicherung - Bedeutung der BeitragserhöhungDie Beitragserhöhung soll Kostendifferenzen bei der privaten Krankenversicherung (PKV) dämpfen. Anders, als die umlagefinanzierten gesetzlichen Kassen, müssen privatwirtschaftliche Versicherungsunternehmen ihre Kosten stets real decken. Zeichnet sich ab, dass in einem Tarif ein Defizit entsteht oder liegt es im abgelaufenen Geschäftsjahr bereits vor, greifen besondere gesetzliche Bestimmungen, die die Versicherungsunternehmen verpflichten, die Beiträge entsprechend anzupassen.

Umgekehrt muss zwar durch verbesserte Einnahmen kein Tarif gesenkt werden. Versicherungsunternehmen tun das trotzdem regelmäßig. Sodass für die Beitragserhöhungen in einem Tarif davon ausgegangen werden kann, dass das Versicherungsunternehmen seinen Einnahmen sichert, um die medizinischen Leistungen seiner Kunden zu decken.


Gesetzliche Bestimmungen bei einer Beitragserhöhung in der privaten Krankenversicherung

Eine Beitragserhöhung versetzt den Kunden in der PKV in die Lage, seinen Vertrag außerordentlich zu kündigen. Mit Frist von 2 Monaten und zum Zeitpunkt des Eintritts der angekündigten Beitragserhöhung hin, darf der Kunde seinen Vertrag auflösen.

Diese Regelungen müssen beachtet werden:

  • dem bisherigen Versicherungsunternehmen muss die neue Versicherung mitgeteilt werden
  • die Mitteilung über die neue PKV muss zum Ende der Kündigungsfrist, spätestens jedoch 2 Monate nach Ende der bisherigen Versicherung vorliegen – tut sie das nicht, gilt ein lückenloser
  • Versicherungsschutz beim alten Versicherungsunternehmen
  • neue Wartezeiten, Gesundheitsprüfungen und Mindestversicherungszeiten müssen vor dem Wechsel und der Kündigung geprüft werden

Der Gesetzgeber schreibt einen lückenlosen Versicherungsschutz für medizinische Behandlungskosten vor. Dieser Hintergrund verpflichtet den Kunden dazu, eine Folgeversicherung seinem bisherigen Versicherungsunternehmen mitzuteilen.

Im besonderen Fall der Kündigung nach einer Beitragserhöhung wird die sonstige Frist von 2 Monaten bis zum Vertragsende erweitert. Der Kunde hat nun noch 2 Monate nach Auslaufen der Police die Möglichkeit, seiner bisherigen PKV die neue Versicherung mitzuteilen.


Wechsel des Versicherungsunternehmens nach einer Beitragserhöhung

Meine Krankenversicherung - Wechsel nach BeitragserhöhungKunden der privaten Krankenversicherung steht bei einer Beitragserhöhung ein Wechsel des Versicherungsunternehmens offen. Sie kann zum Zeitpunkt der ersten Beitragserhöhung auch außerordentlich erfolgen – auch wenn eigentlich Mindestversicherungszeiten vereinbart worden sind.

Vor- und Nachteile des Wechsels sollten jedoch im Vorfeld erwogen werden und im idealen Fall auf Basis eines aussagekräftigen Vergleichs bewertet werden.

Wachsende Leistungen bei der privaten Krankenversicherung

Verschiedene Leistungen in der privaten Krankenversicherung erhalten über die Versicherungszeit hinweg einen steigenden Umfang. Vor allem zählen zahnmedizinische Behandlungskosten dazu, und darin vor allem Kosten für anstehenden Zahnersatz.

In vielen Angeboten der privaten Krankenversicherung sind Leistungen für Zahnersatz am Beginn der Laufzeit niedriger, sie steigen jährlich bis auf Höhe einer vereinbarten Deckungssumme. Der Zeitraum kann je nach Police bis zu 6 Jahren umfassen, bis die volle Höhe erreicht ist.

Innerhalb dieser Zeit ist ein Wechsel des Versicherungsunternehmens nicht zwingend empfehlenswert. Denn beim neuen Versicherer beginnt dieser Zeitraum nach dem Wechsel erneut, sodass insgesamt das Absicherungspotential immer auf einem niedrigeren Stand verbleibt.

Beitragserhöhungen durch steigende Kosten im Gesundheitswesen

Grundsätzlich ist der vorübergehende Verlust des Leistungsumfangs ein wichtiger Faktor, der auch im Rahmen einer Beitragserhöhung vor dem Wechsel der privaten Krankenversicherung geprüft werden sollte. In vielen Fällen sollte ein Tarifwechsel bevorzugt geprüft werden.

Ein Wechsel zu einem anderen Versicherungsunternehmen muss auch hinsichtlich der Altersrückstellungen geprüft werden. Sie können in der Regel nicht im vollen Umfang transferiert werden. Altersrückstellungen werden aus den Beiträgen gebildet, Beitragserhöhungen beziehen sich jedoch nicht generell darauf. Sie sollen konkrete Kosten auffangen, die aus den aktuellen Aufwendungen für medizinische Versorgung entstehen. Das bezieht sich auf den konkreten individuellen Versicherungsvertrag, aber auch auf die Situation im jeweilig abgeschlossenen Tarif. Denn auch die gesamten Kosten, die für alle Kunden eines Tarifs auflaufen, müssen durch das Versicherungsunternehmen kapitalgedeckt werden. Liegen die Ausgaben in einem Jahr höher, als durch Beiträge von Kunden ausgeglichen wird, muss die private Krankenversicherung im folgenden Jahr eine Beitragserhöhung ausgeben.

Zum einen werden Beitragserhöhungen damit ggf. nötig, wenn die Behandlungskosten des Kunden in einem Jahr höher, als kalkuliert, liegen. Auf der anderen Seite – der ausschlaggebende Faktor für den Umfang der Beitragserhöhung – zählen die allgemeinen Kosten im Gesundheitswesen hinein. Sie erhöhen die Aufwendung für Behandlungskosten für alle gleichermaßen. Bezogen sind diese Aufwendungen auf alle Kunden innerhalb eines Tarifs. Vor allem der demografische Wandel in älteren Tarifen führt entsprechend zu einer Erhöhung der Behandlungsanzahl und entsprechend der Kosten. Auch die Krankheitsfälle werden, statistisch gesehen, schwerer. Diese Kosten werden in die privaten Krankenversicherung durch Beitragserhöhungen aufgefangen.


Tarifwechsel nach einer Beitragserhöhung

Im Rahmen von Beitragserhöhungen erwägen viele Kunden der privaten Krankenversicherung regelmäßig, einen Tarifwechsel durchzuführen. Die Besonderheit: Der Tarifwechsel erfolgt beim selben Versicherungsunternehmen, mit einer Reihe von Vorteilen:

  • Einsparungen bei der Beitragsleistung
  • Beibehaltung von Leistungen, die bereits im bisherigen Tarif versichert waren
  • Wegfall erneuter Gesundheitsprüfungen für Leistungen, die bisher schon versichert waren
  • optionale Höherversicherung (dann mit erneuter Gesundheitsprüfung, jedoch nur für die Mehrleistungen)
  • Erhalt aller angesparten Altersrückstellungen

Je nach Lebensalter und Versicherungszeit in einem bestimmten Tarif, sind die Vorteile eines Tarifwechsels unterschiedlich zu bewerten.

Meine Krankenversicherung - Tarifwechsel nach BeitragserhöhungBesonders empfehlenswert ist die Prüfung eines Tarifwechsels nach einer Beitragserhöhung dann, wenn der aktuelle Tarif schon älter ist und der Kunde bereits länger darin versichert. Oft ist die Anzahl mitversicherter Kunden gleichen Alters höher, während jüngere Kunden eher andere Tarife wählen, die zum Einstieg günstiger angeboten werden können. Erfolgt in diesem Zusammenhang ein Tarifwechsel, lässt sich die Beitragserhöhung oft ausgleichen oder sogar zum Vorteil wenden.

Die Anzahl von möglichen Tarifwechseln ist nicht begrenzt. Allerdings kann auch nach einer Beitragserhöhung das Versicherungsunternehmen verweigern, einen Tarif mit anderen Leistungen zum Wechsel zuzulassen. Hier sind verschiedene Wege möglich, dennoch einen Tarifwechsel zu erreichen.

Der Kunde kann mit der Krankenversicherung vereinbaren, nicht alle Leistungen des neuen Tarifs zu nutzen. Waren diese Leistungen bisher nicht versichert, können sie auch zukünftig ausgeschlossen werden. Sollen sie mitversichert werden, kann das Versicherungsunternehmen auf erneute Gesundheitsprüfungen bestehen. Sie dürfen jedoch nur für die tatsächlich neuen Leistungen durchgeführt werden. Alle Leistungen, die bereits vorher bestanden haben, können ohne erneute Gesundheitsprüfung übernommen werden.


Optionstarife und spätere Beitragserhöhungen

„Über den Daumen gesagt“ gilt der frühe Eintritt in die private Krankenversicherung als Mittel der Beitragsoptimierung. Wer früh weiß, dass eine private Absicherung der Gesundheitskosten auf lange Sicht die einzige Form seiner Krankenversicherung sein wird, ist mit einem frühen Einstieg in der Regel gut beraten. Natürlich entscheidet die konkrete Situation. Die Annahme verbesserter Tarif-Erwartungen basiert jedoch schlüssig auf dem Zusammenhang von Beitragsgestaltung und beitragswirksamen Vorerkrankungen. Je weniger, desto günstiger der Vertrag.

Zwar sind auch hier je nach Tarifentwicklung Beitragserhöhungen nicht ungewöhnlich, bewegen sich jedoch vom Einstieg an auf einem niedrigeren Niveau.

Nachteil eines frühen Einstiegs in der private Krankenversicherung kann eine mangelhafte Absicherung späterer Behandlungsrisiken sein. Optimaler ist eine Absicherung mit dynamischerem Charakter.

Verschiedene Versicherungsunternehmen bieten Optionstarife an. Hier kann der Kunde in regelmäßigen Abständen oder bei zentraler Veränderung seiner Lebenssituation andere Leistungen buchen oder den Absicherungsschwerpunkt verlagern.

Vorteil: Eine erneute Gesundheitsprüfung wird meist in reduziertem Umfang angeboten oder es wird gänzlich darauf verzichtet. Zum anderen geht diese Leistungsanpassung der privaten Krankenversicherung mit einer planbaren Beitragserhöhung einher und macht die anfängliche Kalkulation der Beitragskosten überschaubarer.

Beispielhaft gelten oft sogenannte Einstiegstarife, häufig in Verbindung mit einer Geschäftsgründung oder dem Einstieg in die Selbstständigkeit verbunden. Hier werden anfänglich unterdurchschnittliche Beiträge berechnet, die später über einer vorherbestimmte Beitragserhöhung angepasst werden. Das kann mit einem Leistungszuwachs einhergehen oder als reine Kalkulationsgrundlage dienen.

Leistungsoptionen

Daneben spielen auch später angepasste Leistungen eine Rolle. Ohne oder mit geringer Beitragserhöhung werden nach einer gewissen Laufzeit Leistungen der privaten Krankenversicherung angepasst an Lebensalter und Lebenssituation.

Kindergeburt oder die Änderung des familiären Status werden von unterschiedlichen Versicherungsunternehmen mit der Erweiterung von Leistungen verbunden, ohne erneute Gesundheitsprüfungen oder mit fest vereinbarten, kalkulierbaren Beitragserhöhungen. Auch hinzugekommene Vorerkrankungen stellen dann für die Absicherung kein Hindernis dar. Der Verzicht auf die Gesundheitsprüfung bedeutet gleichzeitig, dass Beitragserhöhungen auf Grund einer angepassten Risikoanalyse nicht erfolgen.


Alternativen zum Wechsel bei Beitragserhöhung

Meine Krankenversicherung - Alternativen zum WechselUm Beitragserhöhungen auszugleichen, können vor einem Wechsel von Tarif oder Versicherungsunternehmen verschiedene andere Optionen geprüft werden. Umfang und vertragliche Möglichkeiten werden dabei von der konkreten Police vorgegeben.

Erhöhung der Selbstbeteiligung

In der privaten Krankenversicherung kann die Selbstbeteiligung angepasst werden. Die Anpassungsstufen sind zwischen den Versicherungsunternehmen unterschiedlich ausgeprägt. Je höher die Selbstbeteiligung vereinbart wird, desto mehr Einfluss hat sie auf die Beiträge. Bis zu einem bestimmten Grad können Beitragserhöhungen so kompensiert werden.
Im Vorfeld sollte erwogen werden, ob die Beitragserhöhung oder die Erhöhung der Selbstbeteiligung die günstigere Lösung sind.

Reduzierung und Anpassung des vereinbarten Leistungsumfangs

Ein weiterer Weg, Beiträge zu reduzieren, kann die Verminderung des Leistungsumfangs sein. Hierzu kann im Vorfeld geprüft werden, ob es Leistungen im Tarif gibt, die ein ohnehin geringes Risiko abdecken. Zur Vergünstigung der Beiträge kann dann zukünftig auf diese Leistungen verzichtet werden.

Dieser Schritt sollte allerdings nicht ohne vorherige genaue Prüfung erfolgen. Alle medizinischen Leistungen, die nicht in der Police vereinbart sind, muss der Kunde selbst tragen. Hier können also ernste Versorgungslücken entstehen. Die Entscheidung sollte also keinesfalls ungeprüft getroffen werden.

Besonderes Augenmerk kann auf die Absicherung von Zusatzleistungen gelegt werden. Sie können ohne Auswirkung auf die Grundabsicherung in der privaten Krankenversicherung ergänzt oder entsprechend reduziert werden.


Altersrückstellungen zur Kontrolle von Beitragserhöhungen in der privaten Krankenversicherung

In der privaten Krankenversicherung werden über die Beiträge sogenannte Altersrückstellungen gebildet. Die Altersrückstellungen werden durch den jeweiligen Tarif bestimmt und beeinflusst vom Zeitpunkt des ersten Eintritts in die private Krankenversicherung und ggf. später durchgeführten Wechseln des Versicherungsunternehmens.

Sinn und Zweck der Altersrückstellungen ist die spätere Kontrolle der Beiträge und eine Reduzierung von Beitragserhöhungen. Im Alter steigen statistisch und in der Regel auch individuell die Behandlungskosten. Zusätzlich werden die Behandlungsmethoden kostenintensiver, Kosten für Therapiemaßnahmen kommen hinzu. Würden alle Aufwendungen erst zum Zeitpunkt ihres Eintritts an den Kunden der privaten Krankenversicherung weitergegeben, könnten die Beitragserhöhungen nicht mehr kalkuliert werden. Dieser Zusammenhang begründet die Altersrückstellungen.

Wichtig: Altersrückstellungen können nicht beliebig von einem Versicherungsunternehmen zu einem anderen mitgenommen werden. Anhand einer Referenz-Rechnung wird der Wert der bis zum konkreten Zeitpunkt angesparten Altersrückstellungen ermitteln und im neuen Tarif beim neuen Versicherungsunternehmen nach Möglichkeit angerechnet. Dabei sind verschiedene Variablen wirksam – der Aufbau des alten und neuen Tarifs spielt eine wichtige Rolle – die eine reibungslose Mitnahme oft verhindern. Je nach Situation können nicht alle erworbenen Anteile an den Altersrückstellungen mitgenommen werden – Beitragserhöhungen im neuen Tarif sind die Folge. Vor einem Wechsel sollte dieser Fakt in jedem Fall fachgerecht und aussagekräftig geprüft werden.